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Grazer VP ist seit 27. Jänner 2012 im Dauerwahlkampf

Nagl soll nicht vom "kürzesten Wahlkampf aller Zeiten" reden

Sehr starke und begründete Zweifel an der Aussage vom „kürzesten Wahlkampf aller Zeiten“ im Zusammenhang mit der vorverlegten Grazer Gemeinderatswahl hat man bei der Grazer KPÖ. Klubsekretär Franz Stephan Parteder verweist darauf, dass sich die Stadt Graz schon seit Jahresbeginn in einem Dauerwahlkampf befindet.

Begonnen hat die Grazer VP bereits am 27. Jänner 2012 mit einem pompösen Event in der List-Halle. Es folgte die von der VP durchgeführte Pseudo-Bürgerbefragung, die nach eigenen Angaben 80.000 Euro verschlungen hat.

Daran anschließend gab es den inszenierten Bruch der Rathauskoalition und die offizielle Volksbefragung zu Reininghaus, die seitens der VP von vierseitigen Inseratstrecken in Gratiszeitungen begleitet wurde, die sicher wiederum mehr als hunderttausend Euro gekostet haben.
Parteder: „Diese Befragung ist nicht im Sinne des Erfinders ausgegangen. Nagl, die ÖVP und nicht genannt sein wollende Investoren haben dabei eine schwere Niederlage erlitten. Das hat auch am Image des Bürgermeisters gekratzt. Jetzt will man das alles vergessen machen und redet vom kürzesten Wahlkampf „aller Zeiten“.

Wer über die Zukunft unserer Stadt reden will, darf dabei Vergangenheit und Gegenwart nicht aussparen. Mehr Ehrlichkeit und das Eingeständnis, dass man schon seit Jahresbeginn einen Dauerwahlkampf führt, sind angesagt.“

12. September 2012