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"Haus Graz" mit Leiharbeitern gebaut

Scharfe Kritik von KPÖ-Stadträtin Elke Kahr

Im schwarz-grünen Haus Graz wird es auch Leiharbeiter geben. Das geht aus einer Ausschreibung der Holding Graz hervor, die am 3. Dezember in der amtlichen „Grazer Zeitung“ veröffentlicht worden ist. Dort werden Bestbieter für die „Beistellung von Leiharbeitern auf Gleisbaustellen der GVB für 2011“ gesucht.

KPÖ-Stadträtin Elke Kahr: „Erst am vergangenen Wochenende haben die steirischen Grünen dieses Ausgliederungskonzept in den höchsten Tönen gelobt. Jetzt stellt sich heraus, dass unter der Mitverantwortung der Grünen prekäre Beschäftigungsverhältnisse und Leiharbeit ihren Einzug in die städtischen Betriebe halten.

Dieses Einzelbeispiel bestätigt die Kritik der KPÖ: Beim Haus Graz gibt es ganz oben üppige Managergehälter, unten wird auf Kosten der Beschäftigten gespart. Und für die Mehrheit der Bevölkerung werden die Tarife und Gebühren angehoben.
Elke Kahr: „Wir lassen uns auch in Zukunft nicht davon abhalten, Fehlentwicklungen im Magistrat und in der Holding Graz aufzuzeigen“.

9. Dezember 2010