Hilfe für „Autozerkratzerin“, Schutz für Fahrzeuginhaber

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„Diese Vorgänge müssen ein Ende haben“, sagt Bürgermeisterin Elke Kahr. 
Foto: © Julia Prassl

Für jene Grazerin, die derzeit durch das Zerkratzen zahlreicher Autos hohen Sachschaden anrichtet und rechtlich dafür nicht belangbar ist, wird eine Unterbringung in einer betreuten psychosozialen Wohnform angestrebt. Das gab Bürgermeisterin Elke Kahr nach einem Gespräch mit Polizei, Erwachsenenvertretung und Sozialamt bekannt.

Die 43-jährige Frau hat bereits ab dem Jahr 2013 im Stadtgebiet zahlreiche Fahrzeuge beschädigt. Sie leidet unter einer psychischen Erkrankung und war längere Zeit untergebracht. „Es ist wichtig, dass sie wieder eine umfassende Betreuung bekommt, zum Schutz für potenziell Betroffene, aber auch vor sich selbst. So kann es nicht weitergehen“, betont Bürgermeisterin Elke Kahr.

Die Erwachsenenvertretung wird ihren Antrag auf betreutes Wohnen erneuern und mit Hilfe des Bürgerservice der Polizei ermöglichen, dass so bald wie möglich eine Abklärung zur Unterbringung vorgenommen wird. Diese Betreuungsplätze haben jedoch einen zeitlichen Vorlauf. In diesem Zusammenhang ist der Hinweis wichtig, dass es rechtlich keine Möglichkeit zu Zwangsmaßnahmen gibt. Die Bürgermeisterin und andere städtische Stellen unterstützen die Suche nach einem geeigneten Platz und ist in Kontakt mit unterschiedlichen Trägern der psychosozialen Versorgung.

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