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Inflation macht Wohnen rasant teurer

Elke Kahr: Wohnen darf nicht arm machen

„Die von SPÖ und ÖVP angekündigte Erhöhung der Wohnbeihilfe in der Steiermark und die Einbeziehung der Wohnnebenkosten in diese sind längst überfällig gewesene Schritte.
Sie werden aber die stark steigenden Wohnungskosten nicht für alle und nicht zur Gänze ausgleichen können.“ Das stellte die Grazer KPÖ-Gemeinderätin Elke Kahr am Dienstag fest.
Bei einer allgemeinen Inflationsrate von 2,4 % im Oktober gehen die Ausgaben für das Wohnen rasant in die Höhe.
Bei „Wohnen, Wasser und Energie” gab es starke Preissteigerungen bei den Betriebskosten für Wohnungen (plus elf Prozent) und bei Haushaltsenergie (10,4 Prozent; davon flüssige Brennstoffe 40 Prozent, Gas sechs Prozent). Die Instandhaltung von Wohnungen war um 2,9 Prozent teurer als vor einem Jahr. Die hohe Inflation treibt auch die Mieten (etwa den Mietrichtwert), die sich nach der Inflation richten; in die Höhe.

Die KPÖ-Politikerin wies darauf hin, dass es darum gehen muss, in unserem Bundesland leistbares Wohnen ohne Wohnbeihilfe zu ermöglichen: „Wohnen darf die Menschen nicht arm machen“.

20. Oktober 2005