Internet in zahlreichen Grazer Haushalten viel zu langsam!

Schnecken_pixabay.jpg

In machen Stadtgebieten geht das Internet im gefühlten Schneckentempo dahin.

In so manchen Gebieten von Graz, wie beispielsweise im Süden die Bezirke Puntigam und Straßgang, haben die Bewohner:innen im Homeoffice oft große Schwierigkeiten online zu arbeiten (Stichwort: Online-Meetings). Grund dafür ist die mangelnde Internetgeschwindigkeit, die den aktuellen Anforderungen nicht mehr entspricht.

Nun wurde erfreulicher Weise in der neuen Breitband Strategie (BBA2030) des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie die Messlatte von 30 auf 100Mbit/s erhöht. EU und Bund stellen Geldmittel zur Verfügung, um ein zeitgemäßes Internet bis 2030 durch das neue Förderprogramm zu gewährleisten.

Damit der Breitbandausbau auch in Graz voranschreitet, wurde eigens die Citycom gegründet. Diese ist jedoch lediglich für Unternehmen und Großwohnbauprojekte zuständig. Deswegen fordern Gemeinderätin Elke Heinrichs und Gemeinderat Hans Peter Meister, dass im Haus Graz eine Einrichtung geschaffen wird, die sich verstärkt um den Ausbau der Internetinfrastruktur für Privathaushalte kümmern soll: „Eine solche Einrichtung muss endlich die gesamte Infrastruktur in Graz mit leistungsstarkem Internet durch Breitbandausbau in Angriff nehmen. Die Gelder dafür liegen in Wien bereit!“

9. Juni 2021