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"KP-Politiker beispielhaft"

Medien berichten über Tag der offenen Konten

„KP-Politiker beispielhaft!“. Das ist keine Eigenwerbung der Grazer KPÖ. Dieser Satz findet sich am 28. Dezember auf Seite 1 der Steirerkrone. Die Zeitung weist damit auf den Tag der offenen Konten hin.

Der ORF berichtet ebenfalls:
„Die KPÖ hat auch heuer wieder den „Tag der offenen Konten“ begangen und die Verwendung ihrer Politikerbezüge offengelegt. Heuer wurden mehr als 121.000 Euro an Menschen in Not vergeben, etwa für Arztrechnungen oder Heizkosten.
Den „Tag der offenen Konten“ gibt es bei den Kommunisten bereits seit 1998 - seit damals zahlte die KPÖ insgesamt knapp 1,5 Millionen Euro an mehr als 10.700 einkommensschwache Menschen und Familien aus. Eingeführt hat die Hilfsaktion der einstige Grazer KPÖ Stadtrat Ernest Kaltenegger.
Mietunterstützung gegen Delogierungen
Seitdem stellen die KPÖ-Mandatare einen großen Teil ihrer Politikerbezüge Menschen in Not zur Verfügung. 121.475 Euro waren es heuer - der größte Teil, nämlich 45.000 Euro, entfiel auf den Lebensbedarf und die Gesundheit, wie etwa Schulkosten, Bekleidung, Spitals- und Arztkosten. Die Grazer KPÖ-Stadträtin Elke Kahr etwa behält von ihren 5.500 Euro Nettogehalt als Stadträtin 1.800 Euro, der Rest kommt in den KPÖ-Sozialfonds.
Arbeit, die nicht zum Leben reicht
Für Mietzinszahlungen, um Delogierungen zu verhindern, stellte die KPÖ heuer knapp 28.000 Euro zur Verfügung, für Strom- und Heizkosten knapp 14.000 Euro. Auffällig sei, so Kahr und die steirische KPÖ-Vorsitzende Claudia Klimt-Weithaler unisono, dass immer mehr berufstätige Menschen Hilfe suchen würden, weil sie schlichtweg zu wenig verdienen um sich das Leben leisten zu können. Auch viele junge Menschen, etwa Lehrlinge, würden die KPÖ um finanzielle Hilfe bitten, so Kahr.
Mehr Finanzmittel nach gutem Wahlergebnis
Die Grazer KPÖ erhält aufgrund ihres guten Abschneidens bei der Grazer Gemeinderatswahl im Herbst 2012 um 100.000 Euro mehr an Parteienförderung, 51.000 Euro davon flossen heuer in den Unterstützungsfonds.
Die steirische KPÖ-Chefin Klimt-Weithaler betonte, so vielen Menschen wie nur möglich helfen zu wollen; allerdings könne man aufgrund fehlender Ressourcen nicht die ganze Steiermark abdecken. Neben Graz gibt es für in Not geratene Menschen auch in Knittelfeld und Voitsberg die Möglichkeit, sich in Sprechstunden an die KPÖ zu wenden. In Graz gab es heuer bei der KPÖ mehr als 4.200 eingetragene Termine, im Vorjahr waren es rund 3.000.“

Berichte über die Pressekonferenz der steirischen KPÖ finden sich auch in der Kleinen Zeitung, in der Steiermark-Ausgabe von „Österreich“, bei Puls 4, in der "Presse" und im standard.

28. Dezember 2013