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KPÖ für Frischmilch in Graz

Christine Braunersreuther für mehr Milchautomaten im Stadtgebiet

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Wer eine Familie hat, kennt die Situation: Meist mehrmals in der Woche muss Milch nachgekauft werden. „Viele GrazerInnen greifen bei der Auswahl dabei zu regionalen Produkten, um sich der Frische und Qualität sicher zu sein und lange Lieferwege zu vermeiden“, so Gemeinderätin Christine Braunersreuther. „Dennoch wird auch diese Milch in Tetrapaks verkauft“, verweist sie auf einen Wermutstropfen. Sofern Tetrapaks getrennt gesammelt werden, können sie zwar recycelt werden, viel zu oft aber landen sie im Müll.

Dies könnte vermieden werden, wenn sich die VerbraucherInnen die Milch mit eigenen Behältnissen aus einem Automaten zapfen würden. In Graz gibt es bisher jedoch lediglich zwei dieser Automaten, beide sogar an recht wenig frequentierten Orten. „Würde die Stadt Graz an insbesondere von Familien viel frequentierten Orten wie an Spielplätzen oder vor Schulen kostenlos Plätze zur Verfügung stellen, dann würden sicherlich viele Familien dieses Angebot nutzen“, regt die Gemeinderätin daher in ihrem Gemeinderatsantrag für kommenden Donnerstag an. Eine begleitende Kampagne könnte die Idee noch attraktiver machen. Zugleich schlägt Braunersreuther eine Förderung der Aufsteller/innen vor.

Die Konsequenz: Die Grazer/innen würden Wege und Geld sparen (die Milch im Automaten ist etwas günstiger als im Supermarkt) und ein regionales, frisches Produkt kaufen, dessen ProduzentIn damit direkt unterstützt wird.

10. Dezember 2013