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KPÖ für Verkehrsberuhigung in der Thalstraße

Anstatt Sorgen ernst zu nehmen, werden nur allgemeine Richtlinien durchgesetzt

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Der Verkehr in der Thalstraße nimmt nicht nur aufgrund der regen Bautätigkeit in der Gemeinde Thal rasant zu. Auch der Durchzugs- und Schwerverkehr nimmt immer unangenehmere Dimensionen an. „Unter anderem wird der Verkehr durch die vielen Autobusse belastet, die den Abstecher Mooskirchen–Thalersee–Gösting–Wienerstraße entdeckt haben“, weiß KPÖ-Bezirksrat Gerhard Strohriegl. „Die Linksabbieger Exerzierplatzstraße–Wienerstraße stehen dann oft bis zur Volksschule zurück im Stau.“

Zwischen Schlossplatz und Thalstraße bis zum Ende des dort dicht verbauten Gebietes entlang der Thalstraße ist an eine gefahrlose Überquerung der stark befahrenen Straße nicht mehr zu denken. Auch der vorhandene Fuß- und Radweg ist nur unzureichend gekennzeichnet und vor allem für FahrradfahrerInnen aufgrund fehlender Beschilderung und Markierung sehr verwirrend. Darüber hinaus wurde ein stark frequentierter Fußgängerübergang mit der Argumentation einer mäßigen Frequenz einfach weggepinselt. „Anstatt die Sorgen der AnrainerInnen ernst zu nehmen, werden nur die allgemeinen Richtlinien für den Straßenverkehr durchgesetzt, wie sich am Beispiel des Zebrastreifens Tahalbachweg zeigt“, schüttelt Strohriegl den Kopf.

Die Göstinger Bevölkerung fordert daher dringend geeignete Verkehrsmaßnahmen zur Verkehrsberuhigung: einen vom Anfang des separaten Radweges bis zum Schlossplatz durchgehenden 30er für den Individualverkehr, einen Fuß- und Radübergang auf Höhe des Thalbachweges, in den auch der Rad- und Fußweg mündet, mit Verkehrsampelanlage sowie endlich die eindeutige Ausweisung des Fuß- und Radweges mittels Beschilderung und sichtbarer Markierungen!

„Die KPÖ Graz unterstützt die Forderungen und nimmt die Ängste der angrenzenden Bevölkerung sehr ernst. Verkehrsberuhigende und sicherheitsfördernde Maßnahmen, wie sie die Göstinger Bevölkerung schon seit längerem fordern, sind daher gerade an dieser exponierten Stelle längst überfällig“, unterstreicht Gemeinderat Christian Sikora. Er und Strohriegl werden sich mit weiteren Initiativen um eine rasche Lösung der Problematik im Sinne der Göstinger bemühen.

2. November 2016