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KPÖ hat Hoffnung gebracht und Anstoß für Sozialcard gegeben

SP-Schröck wirft der KPÖ Hoffungslosigkeit vor - Zusammenarbeit sieht anders aus

Wenn es um die soziale Sicherheit für die Menschen in Graz geht, ist eine Zusammenarbeit mit anderen Parteien - darunter auch der SPÖ – für die Grazer KPÖ anstrebenswert.
Deshalb werten wir die jüngsten Ankündigungen von Stadträtin Schröck (SPÖ) positiv gesprochen als Versuch, verlorengegangene soziale Kompetenz wieder zu gewinnen.

Für eine gleichberechtigte Zusammenarbeit ist es aber notwendig, dass man vorher keine Hürden aufstellt. Deshalb zeigt man sich bei der Grazer KPÖ verwundert darüber, dass Frau Schröck in einem Gespräch mit der “Wiener Zeitung“ am Wochenende den Vorwurf erhoben hat, das Bild der Grazer KPÖ wäre „von Hoffnungslosigkeit geprägt“.

Wer in den vergangenen Jahren durch interne Machtkämpfe und durch das Mittragen der Kürzungspolitik auf Landesebene sehr viel dazu beigetragen hat, dass immer mehr Menschen jede Hoffnung auf die etablierte Politik verloren haben, sollte bei solchen Bezeichnungen vorsichtig sein. Oft ist es besser, auf einen Sager zu verzichten, der keine reale Grundlage hat.

Die Menschen, denen Ernest Kaltenegger und Elke Kahr in den vergangenen Jahren geholfen haben, sind gerade dadurch oft auch in einer schweren Situation mit Hoffnung erfüllt worden.

Außerdem erinnert die KPÖ daran, dass die Sozialcard, die gerade jetzt von Stadträtin Schröck als Errungenschaft gefeiert wird, auf einen Vorschlag von Elke Kahr aus dem Jahr 1993 zurückgeht.

Die KPÖ stellt keine Bedingungen für die Zusammenarbeit, um Verbesserungen auf sozialem Gebiet zu erreichen. Gleichzeitig sagen wir aber auch, dass neben dem Wohnen auch Soziales in Graz bei Stadträtin Elke Kahr sehr gut aufgehoben wäre.

2. Oktober 2012