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KPÖ kritisiert geringe Sport-Förderungen

KPÖ-Sikora: „Grazer Sportvereine leisten Großartiges – unter widrigen finanziellen Bedingungen.“

Die Grazerinnen und Grazer, vor allem aber Kinder und Jugendliche, brauchen einfach leistbare und bessere Angebote für Sport und Bewegung. So bleiben sie gesund und fit.

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Die Kritik von Sport-Funktionären an den Förderungen durch die Stadt Graz wurde von den zuständigen Stadträten Rüsch und Hohensinner zurückgewiesen. Über die Medien verkündeten die beiden, dass in den letzten 13 Jahren eh rund 58 Millionen Euro in den Grazer Sport samt Sportstätten investiert wurden.

KPÖ-Gemeinderat Christian Sikora: „Da haben die Herren Rüsch und Hohensinner aber ein gewaltiges faules Osterei gelegt! Dividiert man die 58 durch 13 kommen sind das lediglich 4,5 Millionen pro Jahr an Sportförderungen – und da sind die Zuschüsse zu den großen Bauprojekten schon eingerechnet. Das ist wahrlich keine großartige Leistung für die zweitgrößte Stadt Österreichs.“

Zum Vergleich: Die Stadt Linz etwa hat ein jährliches Budget von etwa 10 Millionen Euro, das im Bedarfsfall sogar immer wieder aufgestockt wird.

Zwar gäbe es in Graz eine erfreuliche Entwicklung beim Sportstättenbau (Ballsporthallen, Sportbad Eggenberg, Zuschüsse ASKÖ-Stadion, Unionbad, ATG), die Förderung des laufenden Betriebs bliebe jedoch auf der Strecke – und hinke im Österreichischen Vergleich hinterher, so Sikora.

„Die Grazerinnen und Grazer, vor allem aber Kinder und Jugendliche, brauchen leistbare und bessere Angebote für Sport und Bewegung. So bleiben sie gesund und fit“, so Sikora weiter: „Dafür leisten die vielen ehrenamtlichen Funktionäre der Grazer Vereine Großartiges – und das oft unter widrigen finanziellen Rahmenbedingungen.“

24. März 2016