KPÖ solidarisch mit Freizeitpädagog:innen

Mina Naghibi.jpg
Mina Naghibi setzt sich für eine echte Aufwertung der Freizeitpädagogik ein. "Mit der Eingliederunge in den Bundesdienst, darf es zu keinen Verschlechterungen für die Padagog:innen oder die Kinder kommen", sagt sie. (Foto: Julia Prassl)

Im Zuge der Schulrechts-Novelle plant die Bundesregierung das Aus für die Freizeitpädagogik. Freizeitpädagog:innen, die in der schulischen Tagesbetreuung den Freizeitteil gestalten, sollen zu „Assistenzpädagog:innen“ werden. Der vorliegende Entwurf enthält Gehaltskürzungen von bis zu einem Fünftel, eine Verschlechterung der Ausbildung, eine unklare arbeitsrechtliche Situation und unsinnige neue Einstiegshürden durch Matura als Voraussetzung.

„Eine echte Aufwertung der Freizeitpädagogik durch eine Eingliederung in den Bundesdienst, ist längst überfällig. Lohnverluste oder sonstige Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen oder Ausbildung dürfen damit aber nicht einhergehen, denn damit leidet auch immer die Betreuungssituation und Bildung der Kinder, was auf keinen Fall hinzunehmen ist“, sagt die Grazer KPÖ-Bildungssprecherin Mina Naghibi, selbst Elementarpädagogin.

Am 15. Juni finden neben einem großangelegten Streik in Wien, auch in Graz und anderen österreichischen Städten Protestaktionen gegen die geplanten Änderungen statt.

„Die Aktionen am 15. Juni sind ein wichtiges Zeichen des Protests und des Widerstands, das wir selbstverständlich unterstützen. Die KPÖ steht solidarisch auf der Seite der Freizeitpädagoginnen und Freizeitpädagogen, die gegen Verschlechterungen und für das Wohl unserer Kinder auf die Straße gehen“, sagt Naghibi.  

Wirtschaftspolitik mit Sprengkraft: KPÖ warnt vor steirischem Rüstungsboom

30-04-26 Im Rah­men ei­nes Un­ter­neh­mens­be­suchs hat Lan­des­haupt­mann-Stell­ver­t­re­te­rin Ma­nue­la Khom heu­te ge­mein­sam mit der Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rin für den Aus­bau des Se­cu­ri­ty- und De­fen­se-Sek­tors in der Stei­er­mark ge­wor­ben, denn man se­he da­rin ein wach­sen­des st­ra­te­gi­sches Ge­schäfts­feld und zu­sätz­li­che Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten für den Stand­ort. Die KPÖ…

ME/CFS: Beratung verhindert lange Verfahren

30-04-26 „Ge­ra­de kran­ke Men­schen brau­chen Un­ter­stüt­zung und sol­len sich nicht für ih­re Krank­heit recht­fer­ti­gen müs­sen“, be­tont die Gra­zer KPÖ-Ge­mein­de­rä­tin Am­rei Läs­ser, selbst Ärz­tin.

Land hat Josef-Krainer-Hilfsfonds stillschweigend abgeschafft

29-04-26 Bür­ger­meis­te­rin El­ke Kahr: „Graz hilf­t“-Fonds wird wei­ter­hin Men­schen in Not­la­gen un­ter­stüt­zen. Sei es die Be­zah­lung von Arzt­rech­nun­gen, Strom­rück­stän­den oder Me­di­ka­men­ten: Vie­len, die es sich nicht rich­ten konn­ten, ver­schaff­te der Jo­sef-Krai­ner-Hilfs­fonds wie­der Hoff­nung; FPÖ und ÖVP ha­ben ihn nun ab­ge­schafft.

Veröffentlicht: 15. Juni 2023