KPÖ spendet Grazer Sozialeinrichtungen Corona-Schnelltests

20200712_Krotzer_Corona-Tests_soziale-Einrichtungen_WEB.jpg

Die sozialen Einrichtungen in unserer Stadt leisten Großartiges. Damit die KollegInnen ihre wichtige Arbeit ein Stück sicherer ausüben können, stellt der KPÖ-Gemeinderatsklub den Einrichtungen nun kostenlose Corona-Schnelltests zur Verfügung.

Covid-Schnelltests für die Grazer Sozial-, Wohnungslosen- und Behindertenhilfe-Einrichtungen stellt der KPÖ-Gemeinderatsklub zur Verfügung. Je 20 Stück Antigen-Tests werden den Einrichtungen auf Wunsch kostenlos zugestellt. „Wir möchten die wichtige Arbeit der sozialen Einrichtungen auf diesem Weg etwas erleichtern und uns zugleich für den großartigen Einsatz bedanken, den die KollegInnen in diesen herausfordernden Zeiten Tag für Tag leisten“, erklärt der Grazer Gesundheits- und Pflegestadtrat Robert Krotzer.

Während sich tausende symptomlose GrazerInnen bereits für die Massentests anmelden, steht man in vielen Sozialeinrichtungen vor der Frage: Was tun, wenn jemand Symptome zeigt? Weil bis zu einer PCR-Testung durch 1450 oder bei einer Teststraße mehr Zeit vergehen kann, können sich Schnelltests als sehr nützlich erweisen, um rasch abklären zu können, ob ein solcher überhaupt nötig ist.

Nachdem der KPÖ-Stadtrat schon im November auf eigene Kosten Covid-Schnelltests für die Grazer Pflegeheime und die mobilen Pflegedienste zur Verfügung gestellt hat, wird die Aktion nun vom KPÖ-Gemeinderatsklub auf Sozial-, Wohnungslosen- und Behindertenhilfe-Einrichtungen ausgeweitet.

„Viele Einrichtungen werden leider im Regen stehen gelassen. Zwar gibt es von der Bundes- und der Landesregierung immer wieder Ankündigungen, ungesetzt werden diese dann aber viel zu oft sehr spät oder gar nicht. Dass wir auf kommunaler Ebene versuchen, diese Versäumnisse abzufedern und die Einrichtungen bestmöglich zu unterstützen, ist eine Selbstverständlichkeit“, erklärt KPÖ-Klubobmann Manfred Eber.

Die zur Verfügung gestellten Antigen-Tests sollen es den Einrichtungen erleichtern, Verdachtsfälle in ihren Einrichtungen rasch abzuklären. Mit ihnen ist es möglich, einen von medizinisch geschultem Personal entnommenen Abstrich innerhalb weniger Minuten auszuwerten. In Summe soll das die Arbeit in den Einrichtungen ein Stück sicherer machen.

„Die KollegInnen in den vielen Einrichtungen leisten in diesen schweren Zeiten Großartiges für und mit ihren KlientInnen. Sie alle geben unter gesundheitlichem Risiko ihr Bestes. Das ist alles andere als selbstverständlich. Dafür möchte ich mich herzlichst bedanken!“, so Robert Krotzer.

7. Dezember 2020