KPÖ-Staffelübergabe in „Leninhard“

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Andreas Molnár, Andreas Nitsche und Daniela Katzensteiner vor der Herz-Jesu-Kirche.

Mit den sensationellen Ergebnissen, die die KPÖ im zweiten Grazer Stadtbezirk erreichen konnte, machte rasch der Witz von „Leninhard“ die Runde. St. Leonhard gehört tatsächlich bei sämtlichen Wahlen zu den Top 3 Ergebnissen der Grazer KommunistInnen.

„Ich werde ‚Leninhard‘ vermissen“, sagt Andreas Nitsche, der als Betriebsleiter der ersten Augmented Reality Elektro-Kart-Halle der Welt (www.rotaxmaxdome.com) nach Linz zieht: „am meisten die wunderbare Architektur und den Charme der Gründerzeitenbauten, sowie das harmonische Miteinander der Bevölkerung“, so Nitsche.

Auch politisch stand statt einem Gegeneinander stets die Einigkeit bei der Umsetzung von Projekten und den Wünschen Bevölkerung im Vordergrund. „Das ist auch Bezirksvorsteher Andreas Molnar und seiner Vorgängerin Edeltraud Zöhrer zu verdanken, die ich genauso vermissen werde wie den Bezirk und seine Bewohner und Bewohnerinnen.“

Nun übergibt er die Staffel an die Daniela Katzensteiner. Die 32-jährige will an der guten Zusammenarbeit mit Bezirksvorsteher Molnár festhalten. „Zusammen wollen wir für St. Leonhard noch einiges weiterbringen“, so Katzensteiner.


Mit 21,28 Prozent bei Bezirksratswahl 2012 wurde die KPÖ drittstärkste Partei im Bezirk – auch Andreas Nitsche zum Stellvertreter von Bezirksvorsteher Edeltrud Zöhrer gewählt. 2017 erreichte die KPÖ dann mit 26,65 Prozent ein sattes Plus von 5,37 Prozent den zweiten Platz. Es war das zweibeste Ergebnis, das die KPÖ je einfahren konnte.

9. Juli 2019