KPÖ und KSV starten Sozialberatung für Studierende

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Es geht darum, unkompliziert zu helfen, über rechtliche Ansprüche aufzuklären, aber auch ganz konkret etwa bei Mietrückständen finanziell zu unterstützen.

Mit einem Nebenjob in der Gastronomie oder im Handel finanzierten sich viele Studierende ihr Studium und ihre Wohnung oder WG-Zimmer. Viele dieser Jobs sind durch die Corona-Krise weggefallen. „Die Universitäten und Hochschulen sind seit über einem Jahr im corona-bedingten Notbetrieb“, sagt Dario Tabatabai vom Kommunistischen Studierendenverband (KSV) und berichtet: „Auch viele Studentinnen und Studenten sind neben technischen und psychologischen Problemen mit finanziellen Notsituationen konfrontiert.“

Darum startet nun eine Sozialberatung für betroffene Studierende, die der KSV gemeinsam mit der KPÖ Graz organisiert. KPÖ-Stadtrat Robert Krotzer kennt die Probleme aus seiner eigenen Studienzeit sowie aus den Beratungen in seiner Sprechstunde: „Gerade jetzt geht es darum, rasch und unkompliziert zu helfen, über rechtliche Ansprüche aufzuklären, aber auch ganz konkret etwa bei Mietrückständen finanziell zu unterstützen.“

Im Kern geht es um Information und Hilfe in einer schwierigen Zeit. „Es gibt etliche Möglichkeiten, um eine Unterstützung zu erhalten, die oftmals aber nicht bekannt sind. Wir informieren über diese Möglichkeiten und helfen dabei die bürokratischen Hürden zu überwinden“, betont Dario Tabatabai und verweist zugleich darauf, dass auch die KPÖ-StadträtInnen Elke Kahr und Robert Krotzer mit zwei Drittel ihres Polit-Gehalts Menschen in Notlagen finanziell unterstützen. Diese Hilfsangebote stehen allen Grazerinnen und Graz offen – und damit natürlich auch Studierenden.
 

Termine

Montag, 15. März: 14–16 Uhr
Montag, 12. April: 14–16 Uhr
Montag, 3. Mai: 14–16 Uhr

Die Beratungen finden im Grazer Volkshaus – unter Einhaltung aller Abstandsregeln – statt. Um das Tragen einer FFP2-Maske wird ausdrücklich hingewiesen.

10. März 2021