Kürzung bei der Überbetrieblichen Lehre

Stadträtin Elke Kahr: „Jungen Menschen werden Perspektiven geraubt.“

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Um insgesamt 600 Millionen Euro kürzt die schwarz-blaue Bundesregierung das AMS-Budget. Bereits länger bekannt ist ja, dass die Aktion 20.000 für Langzeitarbeitslose gestrichen wird. Doch auch für junge Erwachsene auf Arbeitssuche wird es eng.

Rund 10.000 junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren jährlich machen derzeit eine überbetriebliche Lehre. Damit haben bisher zahlreiche Jugendliche, die am regulären Lehrstellenmarkt keinen Ausbildungsplatz bekommen haben, eine Perspektive erhalten. Das Geld soll künftig stärker zu Betrieben umgeschichtet werden, heißt es seitens der Bundesregierung. „Die Mittel von 150 Millionen Euro jährlich für diese Maßnahme zu streichen, ist nicht nur kurzsichtig, es zeugt vor allem von Ignoranz und Rücksichtslosigkeit der Bundesregierung gegenüber jungen Menschen, denen man ihre Zukunfsperspektive raubt“, zeigt sich KPÖ-Stadträtin Elke Kahr bestürzt.

Die Stoßrichtung der ÖVP-FPÖ-Bundesregierung wird mit jedem Monat klarer: Mehr Geld für Banken und Konzerne, Sozial- und Chancenabbau für einen großen Teil der Bevölkerung.

27. März 2018