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Kunsthaus: Neue Leitung muss niederschwelligen Zugang schaffen

KPÖ-Dringlicher fordert Konzepte als Einstellungskriterium

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Schwache BesucherInnenzahlen und eine Initiative des Bürgermeisters und der Kulturstadträtin führten im vergangenen Jahr zu einer Diskussionsreihe im Grazer Kunsthaus. Dass niederschwelliger Zugang bei trotzdem gleichbleibend hohem Ausstellungsniveau hergestellt werden soll, war einhellige Meinung.

Der nun abtretende Leiter des Kunsthauses, Prof. Peter Pakesch, hat – mit großer Unterstützung des Teams – mit der Verlegung des Cafés und neuen Ausstellungs- und Vermittlungskonzepten bereits erste Schritte in diese Richtung gesetzt.

„Dieser Weg sollte nun konsequent weiter verfolgt werden“, findet KPÖ-Gemeinderätin Christine Braunersreuther. Dass niederschwelliger Zugang für das Kunsthaus wesentliches Kriterium bei der Wahl der neuen Leitung ist, fordert sie in einem dringlichen Antrag in der Gemeinderatssitzung am Donnerstag. Schon in der Ausschreibung sollen Ausstellungs- und Vermittlungskonzepte von den BewerberInnen verlangt werden.

„Die Stadt Graz als Gesellschafterin des Kunsthaues muss sich vehement dafür einsetzen, dass niederschwelliger Zugang für das Kunsthaus ein wesentliches Kriterium bei der Wahl der neuen Leitung ist“, so Braunersreuther. Die Ausschreibung der Stelle macht das möglich.
 

29. September 2015