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Luttenberger zur Wetzelsdorfer Straße: „Glaube erst daran, wenn alles fertig ist"

KPÖ zweifelt an einjähriger Verspätung des Geh- und Radweges

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Die jüngste Ankündigung, einen bei den Reininghausgründen neu zu entwickelnden Stadtteil für tausende BewohnerInnen wenigstens zunächst mit einem Geh- und Radweg an das Verkehrsnetz anzubinden, bedeutet für KPÖ-Gemeinderat Kurt Luttenberger noch keinen Anlass für Freudensprünge.

Luttenberger: „Was uns da seit der Wetzelsdorfer Bürgerversammlung im April namens der verantwortlichen Grazer Stadtpolitiker präsentiert wurde, ist eher makaber. Zunächst sah es so aus, als ob sogleich die Motoren der Baumaschinen angeworfen würden – aber dann war die Energie gleich wieder verpufft. Verkehrsstadtrat Eustacchio zeigte bis zuletzt seinen pragmatischen Unwillen, sich mit den Wünschen der seit vielen Monaten agierenden Bürgerinitiative unter geduldiger Organisation von Frau Waltraude Hollerer verkehrspolitisch auseinanderzusetzen. Die aktuelle Situation der Rücknahme der Beschwerde des Grundeigentümers und Blockierers, der Firma BIL-S beim Landesverwaltungsgericht, bleibt wohl eher dem Zufall geschuldet.“

Der KPÖ-Gemeinderat findet es seltsam, dass erst jetzt mit Ausschreibung und Vergabe  der Bauarbeiten begonnen wird und befürchtet weitere Verzögerungen. „Dass es bei einer einjährigen Verspätung des Geh- und Radweges in der Wetzelsdorfer Straße bleibt, darf bezweifelt werden. Ich glaube erst daran, wenn alles fertig ist!“ Luttenberger gibt fordert außerdem, dass die einzigartige Alleesituation in der Wetzelsdorfer Straße unbedingt zu erhalten und keine Baumschlägerungen durchzuführen.

10. September 2014