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Mangel an Sitzgelegenheiten in der Innenstadt

Bericht der Kronen Zeitung über den I. Bezirk

Aus Mangel an Sitzgelegenheiten in Graz:

Senioren trauen sich nicht in die Innenstadt

Ein Besuch im Grazer Stadtzentrum ist für jene, die nicht so gut bei Fuß sind, problematisch. "Es gibt einfach zu wenig Sitzbänke", kritisiert KP-Landesobmann Franz Parteder. Im Büro des zuständigen VP-Stadtrats Gerhard Rüsch sucht man noch nach einer Lösung.

"Es ist wirklich traurig für unsere Senioren", berichtet KP-Landesvorsitzender und Bezirksvorsteher-Stellvertreter Franz Parteder. "Sehr viele meiden die Innenstadt, weil es zu wenige Sitzgelegenheiten zum Ausruhen gibt." Silvia Weidinger vom Zentralverband der Senioren bestätigt: "Unsere Mitglieder gehen nur noch zu Arztterminen ins Zentrum." Ein Problem, mit dem sich viele Städte herumschlagen müssen. Denn sobald man neue Sitzbänke installiert, machen sich darauf in der Regel Betrunkene breit und verwehren den Senioren den Platz.

Im Büro des zuständigen VP-Stadtrats Gerhard Rüsch ist man sich dieses Problems durchaus bewusst, gibt sich aber optimistisch. "Wir werden sukzessive weitere Sitzflächen im innerstädtischen Bereich schaffen." Zudem würde man sich durch das Alkoholverbot, das im Oktober in Kraft tritt, leichter tun, dort neue Sitzflächen zu installieren.

Für den Fall, dass die Betrunkenen dann einfach eine Station weiterziehen und die Bänke in der Herrengasse besetzen werden, gibt es aber noch keine Lösung.
Kronen_Zeitung_Parteder_Innenstadt.pdf

Artikel in der Steirerkrone vom 29. 8. 2007 von Tobit Schweighofer

30. Mai 2009