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Mehr Geld für Grazer Aufsichtsräte

KPÖ lehnt Auffettung der Gagen ab

Die KPÖ hat den Beschluss in der letzten Gemeinderatssitzung zurückstellen lassen . Das ändert nichts daran, dass die Auffettung der Aufsichtsratsgagen in städtischen Gesellschaften kommt. Im Juli wird Schwarz-Grün das im Alleingang im Gemeinderat durchwinken: Bisher gab es Sitzungsgelder von 100 bis 150 Euro. Künftig gibt es in Aufsichtsräten größerer Gesellschaften Vergütungen von 200 bis 300 Euro pro Monat (!), nicht mehr pro Sitzung. Die Vorsitzenden bekommen 500 bis 600 Euro monatlich. Kein Geld gibt’s für Politiker und städtische Führungskräfte. Von den 76 Kapitalvertretern in städtischen Firmen sind aber 41 externe Fachleute (oft aus parteinahen Netzwerken), die sich über fettere Gagen freuen dürfen.
KPÖ-Klubchefin Ina Bergmann hat „absolut kein Verständnis dafür, dass es hier in Sparzeiten eine Erhöhung geben soll“.
Während das "Haus Graz" für sehr viele Bedienstete Leistungsdruck und Einschränkungen bedeutet, gibt es "oben" mehr Geld und auch mehr gut dotierte Posten.

(Nach Materialien der Stadtzeitung G 7)

27. Juni 2011