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Mehr SchulpsychologInnen und SozialarbeiterInnen

KPÖ-Bildungssprecher Andreas Fabisch: „Wann wird unsere langjährige Forderung endlich umgesetzt!?“

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Damit Konflikte nicht in Gewalt enden, braucht es geschultes Personal wie SchulpsychologInnen und SozialarbeiterInnen

Letztes Jahr hat es in Österreichs Schulen 835 Anzeigen wegen Körperverletzung gegeben. Die Stadt Wien ist mit einem Drittel der angezeigten Vorfälle trauriger Spitzenreiter.

 

„Geschultes Personal, wie SchulpsychologInnen und SchulsozialarbeiterInnen können Konflikte bereinigen, bevor diese in Gewalt enden. Jedoch ist es dafür dringend notwendig, dass ihre Anzahl erhöht wird, damit diese stärker vor Ort – also direkt in den Schulen - präsent sein können“, fordert Gemeinderat Andreas Fabisch zum wiederholten Male.

 

Wie dem aktuellen Jahresbericht der Abteilung Schulpsychologie und Bildungsberatung des steirischen Landesschulrates zu entnehmen ist, standen ganzen 123.800 SchülerInnen und 14.534 Lehrenden lediglich 29 SchulpsychologInnen gegenüber![1]

 

„Neben der Gewaltprävention würden SchulpsychologInnen und SchulsozialarbeiterInnen, welche vermehrt direkt in Schulen eingesetzt wären, weitere Bereiche hilfreich abdecken. Sie können sich der Fragen und Probleme von SchülerInnen, Eltern und Lehrpersonen annehmen, können rasche psychologische Hilfe im Rahmen von Krisensituationen leisten und können Verzweiflungstaten verhindern. Auch bei Lernproblemen kann eine schulpsychologische Beratung hilfreich sein“, so Fabisch.

 

[1] https://www.lsr-stmk.gv.at/Documents/Jahresbericht_2015-16.pdf

24. Mai 2018