Mehr Transparenz bei Klubförderungen

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„Politik ist kein Selbstzweck oder Selbstbedienungsladen für Parteien", betont KPÖ-Klubobfrau Christine Braunersreuther (Foto: Julia Prassl)

Nach den Skandalen um undurchsichtige Geldflüsse von Klubmitteln bei den Grazer Freiheitlichen, setzt der Gemeinderat, nach der Kürzung der Klubförderung zu Beginn der Regierungsperiode, einen weiteren Schritt in Richtung Transparenz und verpflichtet sich zu einer Überarbeitung der Förderrichtlinien. 


Die Verwendung der Klubgelder legt die KPÖ jedes Jahr offen und hat seit 2014 mit über einer Million Euro über 6.000 Menschen und Familien in Notlagen unterstützt. „Zwei Drittel unserer Klubförderung kommen mittlerweile Grazerinnen und Grazern zugute, die in Bedrängnis geraten sind“, erklärt Klubobfrau Christine Braunersreuther und betont: „Politik ist kein Selbstzweck oder Selbstbedienungsladen für Parteien. Sie muss das Wohl der Menschen im Blick haben“.

Grazer KPÖ legt Klub-Förderung offen

14-05-26 Ins­ge­s­amt gin­gen im letz­ten Jahr 73.859,31 Eu­ro wie­der di­rekt zu­rück an die Be­völ­ke­rung; das ent­spricht 31 Pro­zent der Klub­för­de­rung.

Parteienförderung: Grazer KPÖ verzichtet auf rückwirkende Erhöhung

26-11-25 „In Bund und Land gibt es ein­schnei­den­de Kür­zungs­pa­ke­te. Auch die Stadt Graz ist ge­zwun­gen zu spa­ren. Ge­ra­de in die­sen Zei­ten darf die Po­li­tik kein Selbst­be­di­e­nungs­la­den sein“, so die Gra­zer KPÖ-Ge­schäfts­füh­re­rin Da­nie­la Gams­jä­ger-Kat­zen­stei­ner.

Das macht der KPÖ-Gemeinderatsklub mit seiner Klubförderung

22-09-25 „Der Ge­mein­de­rats­klub der KPÖ legt tra­di­tio­nell je­des Jahr sei­ne Bücher of­fen und gibt ei­nen gro­ßen Teil die­ser Mit­tel di­rekt an die Gra­ze­rin­nen und Gra­zer zu­rück. Al­lein im letz­ten Jahr wa­ren das über 73.000 Eu­ro – an Men­schen in Not­la­gen, an…

Veröffentlicht: 17. November 2022