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Mieten: Richtwerterhöhung aussetzen

Elke Kahr unterstützt Forderung der Arbeiterkammer

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„Angesichts der Teuerungen in vielen Bereichen haben die Menschen schon jetzt zu kämpfen. Künftig sollen sie auch bei der Miete noch etwas drauflegen. Das wird für viele zum Existenzproblem!“, warnt die Grazer Wohnungsstadträtin Elke Kahr. Sie unterstützt daher die Forderung von AK-Präsident Rudi Kaske, die mit 1. April vorgesehene Anhebung der Richtwertmieten auszusetzen.

Kahr verweist allerdings darauf, dass diese Maßnahme nur ein erster Schritt hin zu fairen Mieten sein kann. Die KPÖ tritt für Mietzinsobergrenzen sowie eine Abschaffung der Richtwertmieten und des undurchschaubaren Zuschlagssystems ein.

Absurd findet die Wohnungsstadträtin, dass eine automatische Indexanpassung bei Mieten als selbstverständlich gilt, während um Lohnerhöhungen alljährlich gerungen werden muss. „Selbst bei der Wohnbeihilfe des Landes gibt es bis heute keine automatische Indexanpassung“, so Kahr.

11. März 2014