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Neue Gemeindewohnungen übergeben

Kleine Feier in der Robert Fuchsstraße 15

Robert Fuchs (1847 - 1927), Komponist und Professor für Harmonielehre am Wiener Konservatorium, verbrachte seine Jugend in Graz. Nach ihm ist jene Straße im Grazer Bezirk Wetzelsdorf benannt, in der bei winterlichen Temperaturen von Stadträtin Elke Kahr sechs neue, bzw neu sanierte Gemeindewohnungen an die künftigen Mieterinnen und Mieter übergeben wurden.

Die GWS, als Baurechtsnehmerin der Stadt Graz sanierte mit Förderungsmitteln des Landes Steiermark das Bestandsgebäude und errichtete einen damit verbundenen Zubau. Insgesamt entstanden dabei sechs neue Kategorie A Wohnungen mit einer Gesamtfläche von 285 m² , wobei jeweils drei Wohnungen eine Nutzfläche von 61 m² bzw 34 m² aufweisen. Alle Wohnungen sind mit modernen Nasszellen und Balkonen bzw Terrassen ausgestattet. Die Herstellungskosten belaufen sich auf netto 530.000,- Euro, die Bauzeit betrug 10 Monate.

Gelungenes Projekt aller KooperationspartnerInnen

Die Wohnanlage verfügt außerdem über einen Wasch- und Trockenraum sowie eine Photovoltaikanlage zur Unterstützung der Warmwasseraufbereitung. Neben einem überdachten Müll- sowie Fahrrad/Kinderwagenabstellplatz gibt es für die BewohnerInnen auch eine Freifläche, auf der sich eine vom Amt für Wohnungsangelegenheiten zur Verfügung gestellte Sitzgelegenheit sowie eine Kinderschaukel befinden.

Mit klammen Fingern und bei heißem Tee freuten sich neben den glücklichen Mieterinnen und Mietern unter anderem auch Landesrat Johann Seitinger, die beiden GWS-Geschäftsführer Ing. Johannes Geiger und Frau Dr. Brigitte Kasper, Klubobrau Gemeinderätin Ina Bergmann, Gemeinderätin Gerda Gesek, Gemeindrat Mag. Gerald Haßler, Architekt DI Günther Ratswohl sowie VetreterInnen des Wohnungsamtes und der ausführenden Firmen über das gelungene Projekt.

Stadträtin Elke Kahr: „Dass sozialer Wohnbau mit leistbaren Mieten auch in kleinen, aber feinen Objekten stattfinden kann, wird heute mit dieser Wohnanlage einmal mehr bewiesen. Dafür möchte ich mich nicht nur bei der GWS, sondern auch bei der Steiermärkischen Wohnbauförderung bedanken, ohne die solche Projekte nicht zu realisieren wären."

(Nach Graz online)

20. März 2009