KPÖ für Öffi-Freifahrt an Feinstaubtagen

Kurt Luttenberger erinnert an langjährige KPÖ-Forderung

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Seit Jahren traurige Realität: die Dunstglocke über Graz

Aktuell erreichen die Feinstaubwerte inakzeptable Werte. Vor allem dem Grazer Südwesten drohen schon bald chinesische Dimensionen. Erlaubt sind 25 Tage pro Jahr; in den ersten 7 Wochen 2017 waren es in Graz schon allein 26 Tage! Laut unwidersprochenen ExpertInnenmeinung haben Menschen  in schwer belasteten Städten, also auch in Graz, eine geringere Lebenserwartung zu gewärtigen. Zitat Verkehrsklub Österreich (VCÖ): „ …dass  verstärkte Maßnahmen zur Verringerung des KfZ-Verkehrs unabdingbar sind…“
„Die unlängst eingeführte 24 Stunden-Nutzung für Öffi-Stundenkarten bleibt leider nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Ansonst meinen die Politverantwortlichen offenbar, alles getan zu haben!“, kritisiert KPÖ-Gemeinderat Kurt Luttenberger die halbherzigen Maßnahmen gegen den Feinstaub. „Fahrverbote bleiben tabu. Viel lieber setzt man da schon auf die im Vorwahlkampfgetöse so vielgerühmten chinesischen E-Busse, die sich mittlerweile als kostspieliges und funktionsuntüchtiges Abenteuer der Holding Graz erwiesen haben.“ Werde die aktuelle Politik weitergeführt und nichts gegen die Feinstaubbelastung unternommen, drohe eine „Smogcity Graz“, der die Menschen, die es sich leisten könnten, bald gerne den Rücken kehren würden.

Der Gemeinderat fordert als sofortigen ersten Schritt die Einführung der Freifahrt für Grazer Öffis an Feinstaubtagen sowie endlich die Bereitstellung der notwendigen Finanzmittel von Bund & Land zwecks Ausbau des öffentlichen Verkehrs, um Graz endlich „feinstaubfreier“ zu machen.

15. Februar 2017