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ÖH: "Basisdemokraten" stützen sich auf schwarze Jungpolitiker

KSV entsetzt über schwarz-rosa-grüne Koalition

Schockiert über den Ausgang der konstituierenden Sitzung der Universitätsvertretung (UV) nach der letzten ÖH- Wahl an der Uni- Graz zeigt sich Jakob Matscheko, Vorsitzender des KSV-Graz und Mandatar der Universitätsvertretung:
„Das Ergebnis spiegelt eine Tendenz wieder, die der KSV immer bekämpft hat: nämlich die absolute Ignoranz gegenüber dem Willen der Studierenden. Dass sich die GRAS, welche sich ihren gesamten Wahlkampf über als AG-kritisch gegeben hat, nun ausgerechnet von den farbentragenden Bierkatholiken (CV) in den Vorsitz wählen ließ, ist ein Schlag ins Gesicht aller Studierenden, insbesondere aber ein Affront gegenüber allen GRAS-WählerInnen!“

Die AG stellt in Graz den extremen rechten Rand der ÖH dar, vor den Wahlen gab es bekanntlich sogar eine Abspaltung, welche den Extremistenkurs der scheininskribierten Demokratievernaderer nicht länger mittragen wollte.

„Der neue Vorsitz stellt die Koalition der Wahlverlierer dar, weder die GRAS noch ihr Sozialdemokratisches Beiwagerl haben sich in den letzten Jahren durch Arbeitseifer ausgezeichnet, entsprechend wurden sie ja an den Wahlurnen abgestraft. Leider muss man feststellen, dass sich der rosa- grüne- Politkindergarten nun auch in der ÖH durchsetzt. Im Hintergrund wird die AG ihre Fäden ziehen.“ stellt Matscheko entrüstet fest.

Verantwortlich für diese Koalition ist die Machtgeilheit der sogenannten Basisdemokraten, welchen ein aufgefetteter Lebenslauf eindeutig wichtiger erscheint, als eine ernsthafte Arbeit für die Studierenden.

„Was das für die Umsetzung der vom KSV initiierten und von tausenden Studierenden mitgetragenen Urabstimmung für bessere Studienbedingungen bedeutet, kann man noch nicht abschätzen. Im Rektorat knallen aber sicher schon die Sektkorken!“ so Matscheko abschließend.

15. Juni 2009