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"Offene Konten" aus Grazer Sicht

Elke Kahr berichtet über ihr Jahr 2013

Stadträtin Elke Kahr berichtet: "2013 war das Jahr, in dem wir die meisten Beratungsgespräche hatten. 4215 Familien und Personen waren mit Terminen in unserem Büro angemeldet. Da wir ein offenes Stadtratsbüro haben, waren darüber hinaus noch weit mehr Leute da.

Gemeinsam mit meinen MitarbeiterInnen konnten wir viele Interventionen, konkrete Hilfe und Beratung anbieten. Vielen konnte geholfen werden, für viele war es wichtig, jemanden zu haben, der ihnen zuhört. Auch wenn nicht immer eine Lösung angeboten werden kann so versuchen wir, niemanden ohne Hoffnung fortgehen zu lassen, und versuchen den Leuten Mut zu machen.

Auch wir lernen viel dazu. Wir sehen die Mängel und Probleme unserer Gesellschaft, wenn wir mit den Leuten konkret zu tun haben, und bekommen einen tiefen Einblick in die Lebenssituation der Leute.

Das ist auch der Grund, warum wir viele Initiativen im Gemeinderat aus dieser Erfahrung heraus tätigen.

Beispiele: Keine Strom- und Heizungsabschaltungen in der kalten Jahreszeit. Mindestsicherung auch für Lehrlinge. Valorisierung der Wohnbeihilfe. Beschränkung der Mietkosten durch Auslaufen der Darlehen an das Land. Einrichtung einer Wärmestube ähnlich der ehemaligen Bahnhofsmission. Weg mit dem Pflegeregress und dem Regress bei der Mindessicherung. Einfrieren der Tarife und Gebühren.

2013 konnte ich 578 Personen mit einer Summe von 50.132,03 unterstützen. Die meisten Gelder gehen für Betriebskostennachzahlungen, Mietzuschüssen, Kautionen, Strom- und Heizungskosten, Schul- und Spitalskosten und vor allem für den Einkauf von Lebensmitteln, auf. Aber auch Zuschüsse für E-Geräte und Möbel nehmen zu.

Fast die gleiche Summe 51.081,-- für 269 Personen wurden von der KPÖ-Graz bezahlt. Wir halten das Versprechen d. wir durch die Erhöhung der Parteienförderungen eine große Summe an Menschen die in finanzielle Nöte gekommen sind, weitergeben.

Das bedeutet, dass alleine in Graz über 101.000 Euro ausbezahlt wurden.

31. Dezember 2013