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Pannen bei den GVB

Gemeinderat Eber: "Sind Schildbürger am Werk?"

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Die Pannenserie bei den GVB reißt nicht ab.

„Die Probleme mit der Variobahn sind beileibe nicht die einzigen Pannen, mit denen die GVB zu kämpfen haben", bemerkt Gemeinderat Manfred Eber angesichts der jüngsten Meldungen zu den notwendigen Adaptierungen bei den neuen Straßenbahngarnituren.

Eber verweist auf erhebliche Mängel bei den neuen Fahrkartenautomaten. Wer eine Wochen- oder Monatskarte lösen will, staunt nicht schlecht, findet sich am Automaten doch kein Schlitz für die Einführung von Euroscheinen. Man kann nur mit Hartgeld zahlen. „Wer, bitte schön, hat 36,40 Euro – das ist der Preis einer Monatskarte - in Münzgeld dabei? Hat man bei der Konzeption der Automaten daran gar nicht gedacht?", fragt Eber.

Die angebotene Alternative, mit Bankomatkarte zu zahlen, erweist sich meist auch als ungeeignet. „Immer wieder berichten Fahrgäste, dass der Zahlungsvorgang mit Bankomatkarte vorzeitig abgebrochen wird und die Karte nicht gelöst werden kann. Selbst StraßenbahnlenkerInnen empfehlen, die Bankomatkarte nicht zu verwenden, da das System so fehleranfällig sei", berichtet Eber. „Betrachtet man den Umstand, wie oft in jüngerer Zeit Projekte der GVB an der täglichen Praxis scheitern, muss man sich wirklich fragen, ob hier Schildbürger am Werk sind", zeigt sich der Gemeinderat verärgert.

 

 

Rückfragehinweis: KPÖ-Gemeinderat Manfred Eber, Tel.: 0699 12184201

17. Dezember 2010