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Plastiksackerl: Für Grazer Umweltaktion

Initiative von Gemeinderat Christian Sikora

Ausgehend vom mit Jahresbeginn in Italien geltenden gesetzlichen Verbot von Plastiksackerln schlägt der Grazer KPÖ-Gemeinderat Christian Sikora eine Umweltaktion in der Steirischen Landshauptstadt vor, um diese Forderung im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern.
Der KPÖ-Mandatar: „Die Plastiksackerl verbrauchen fossile Ressourcen und verrotten über viele Jahre hindurch nicht. Seit Jahresbeginn wurde zum Beispiel in Italien ein gesetzliches Plastiksackerlverbot eingeführt.
Heutzutage werden weltweit jährlich 600 Milliarden Plastiksackerl hergestellt. Die meisten davon werden im Schnitt nur kurzzeitig benutzt, um dann im besten Fall auf Deponien zu landen, wo sie bis zu 400 Jahre dahin rotten.“
Das Verpackungszentrum Graz hat gemeinsam mit der TU Graz nach Alternativen zu Plastik gesucht und anscheinend auch dafür gefunden: Sackerl aus Stärke oder Molke, Algen statt Styropor und Gemüseverpackung aus natürlichem Gewebe.
Am Donnerstag will Gemeinderat Sikora mittels Anfrage an den Bürgermeister anregen, dass die Stadt Graz zusammen mit den Grazer Gewerbetreibenden und der TU Graz eine Umweltaktion für unser Stadtgebiet ins Leben ruft, die den Vorrang für Mehrwegtaschen und Verpackungen aus alternativen Materialien vorsieht.

17. Januar 2011