Puchsteg ins Nirgendwo - Grüße aus Schilda

"Ein solches Versäumnis des Bürgermeisters ist grotesk. Die nächste Täuschung rund um das Murkraftwerk“, stellt Klubobmann Eber fest.

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Die Kleine Zeitung berichtet über die Posse und dem Versäumnis des Bürgermeisters.

Der neue Puchsteg ist im Grunde einsatzbereit und die bedeutende Ost-West-Verbindung für Radfahrende und zu Fuß Gehende könnte bald schon wieder in Betrieb genommen werden. Könnte. Denn Bürgermeister Nagl hat bis jetzt noch immer keine Einigung mit dem Grundstücksbesitzer auf dem östlichen Murufer erzielen können. So führt der Puchsteg ins Nirgendwo – ohne Rampe und Anbindung an das Geh- und Radwegenetz.

Der Puchsteg wurde Anfang Juni 2019 abgerissen und laut UVP hat der Errichter, die Energie Steiermark, 12 Monate Zeit, das neue Brückenbauwerk fertigzustellen. „Mehrfach wurde seitens Stadträtin Elke Kahr auf die große Verkehrsbedeutung hingewiesen und auf deren möglichst rasche Wiederherstellung gedrängt“, so KPÖ-Klubobmann Manfred Eber. Seitens der Energie Steiermark wurde auch als Fertigstellungstermin der September, also deutlich vor der Frist, genannt und auch eingehalten.

Ein solches Projekt voranzutreiben ohne die dafür benötigten Vereinbarungen erzielt zu haben, hinterlässt einen ziemlich grotesken Eindruck. Das ist ein grobes Versäumnis von Bürgermeister Nagl, der dafür politisch verantwortlich ist“, stellt Eber fest.

Auch fühlt sich Eber von Seiten des Bürgermeisters getäuscht: „Dem Gemeinderat wurde immer vermittelt, dass hier alles unter Dach und Fach sei. Durch das Versäumnis wird sich heuer die Inbetriebnahme des Puchstegs und des angrenzenden Geh- und Radweges nicht mehr ausgehen.“

 

Quelle: Artikel der Kleinen Zeitung (26.09.2019)

26. September 2019