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Reininghaus-Gründe als öffentlichen Raum sehen

KPÖ kritisiert zu grosse Rücksichtnahme auf Investoreninteressen

Die Reininghaus-Gründe in Graz sollten nicht als konjunkturabhaengiger Platz für die Anlage von Spekulationsgeldern sondern als öffentlicher Raum gesehen werden, der im Interesse einer sozialen und ökologischen Stadtentwicklung gestaltet werden muss.
Das betont man bei der Grazer KPÖ in einer Reaktion auf die finanziellen Probleme der Gesellschaft Asset One.
In diesem Zusammenhang ist die öffentlich geaeusserte vorsichtige Haltung der Stadtregierung zu begrüssen. Leider hat man in der letzten Sitzung des Gemeinderates einen Beschluss gefasst, der in die andere Richtung geht: Die privaten Betreiber können auf eine finanzielle Beteiligung bei der Planung im Ausmass von 200.000 Euro und auf maximale Unterstützung durch die Aemter rechnen.Ein A-Beamter wird ausschliesslich dafür freigestellt.
Die Grazer KPÖ tirtt dafür ein, das Reininghaus-Projekt für den kommunalen Wohnbau zu öffnen. Diese neuen Gemeindewohnungen könnten aus einem dringend notwendigen kommunalen Konjunkturprogramm finanziert werden.

18. April 2009