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Rekord-Arbeitslosigkeit: Wann kommt endlich der runde Tisch?

KPÖ-Luttenberger „VP/SP/FP-Verantwortliche klappen die Ohren zu"

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Die Lage auf dem Arbeitsmarkt in Graz spitzt sich bekanntlich weiter zu. Im Jänner 2014 waren 18.672 (oder 13,3 %) der GrazerInnen ohne Arbeit. Dagegen gab es nur 2.384 beim AMS gemeldete offene Stellen bzw. gar nur mehr 42 freie Lehrstellenplätze. Und das in einem der großen, boomenden ökonomischen Ballungsgebiete Österreichs. Besorgniserregend vor allem die große Anzahl älterer Personen ohne Arbeit.

Für KPÖ-Gemeinderat Kurt Luttenberger ist diese Situation unerträglich: „Wie viele Arbeitslose muss es noch geben - 20.000, 25.000 Menschen, bis sich die Grazer Stadtregierung zu Gegenmaßnahmen bequemt?“

Mehrmals schon hat Luttenberger im Grazer Gemeinderat, einen permanent agierenden „Runden Tisch“ gefordert, wo sich VertreterInnen der Stadt Graz, der Wirtschaft, AMS, Gewerkschaft und AK zusammenfinden, um Gegenmaßnahmen zu organisieren

Die Art und Weise, wie die schwarz-rot-blaue Rathauskoalition seinen Dringlichen Anträgen begegnet ist, empfindet er als schlechten Witz: „Da klappen dann die VP/SP/FP-Verantwortlichen plötzlich die Ohren zu und machen auf locker und normal – kommt ja nur von der KPÖ“.

Luttenberger: „Es bedarf eines arbeitsmarktpolitischen Paukenschlages, um nicht nur 50 oder 100, sondern gleich einmal 2.000 neue Arbeitsplätze in Graz zu schaffen. Es bleibt abzuwarten, ob die kommende Gemeinderatssitzung am 27. Februar diese dringende soziale Frage endlich seriös aufgreift und behandelt“.

Veröffentlicht: 14. Februar 2014

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