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Rosenhain: Lippenbekenntnisse lassen nichts Gutes erwarten

Bürgerinitiative zeigt Wirkung, Zweifel über künftige Leistbarkeit bleiben

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Hanno Wisiak, KPÖ Geidorf

Bei der heutigen Pressekonferenz wurden die Pläne zur Neugestaltung des Grazer Rosenhains vorgestellt. Dass der Asphalt-Fleckerlteppich von Gehweg erneuert werden muss, ist unbestritten.

Das beliebte Café Rosenhain soll noch bis Saisonende geöffnet haben, im Jänner soll Baubeginn sein, die Wiedereröffnung ist für Mai/Juni geplant.
Die Ausführungen des Bürgermeisters lassen den Schluss zu, dass als neuer Pächter nur eine Gastro-Größe in Frage kommen kann, wird doch vom künftigen Pächter erwartet, dass er 500.000,- Euro für die Ausstattung in die Hand nimmt. Deshalb kann man sich bereits jetzt ausmalen, wie die künftige Preisgestaltung im Café Rosenhain aussehen wird.

„Nagl war gezwungen, zumindest den Stand der Pläne öffentlich zu machen. Die Bürgerinitiative zeigt also Wirkung. Das zeigt auch die Tatsache, wie oft Bürgermeister Nagl und Holding Graz Freizeit-Geschäftsführer Krainer den Begriff „Leistbarkeit“ in den Mund genommen haben“, erklärt Hanno Wisiak von der KPÖ Geidorf „Derartige Lippenbekenntnisse hat es aber auch schon früher immer wieder gegeben. Man denke nur an das Schlossbergrestaurant, das trotzdem zu einem hochpreisigen Design-Lokal wurde, das von einer Mehrheit der GrazerInnen nicht mehr besucht wird.“

 

Rückfragehinweis: Hanno Wisiak 0660 34 09 884
 

7. September 2012