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Rosenhain: Nagl macht eine Kehrtwendung

Kein Finanzierungsbeschluss im Aufsichtsrat - KPÖ-Wisiak: "Wichtiger Teilerfolg"

„Das ist ein Teilerfolg für die Initiative „Rettet das Rosenhain“, aber die Entwicklung zeigt gleichzeitig, wie notwendig ein hartnäckiges Eintreten der Bevölkerung gegen die Pläne der Politik ist.“ Das erklärte Hanno Wisiak von der KPÖ-Geidorf zur Meldung, wonach der Aufsichtsrat der Holding Graz in seiner Sitzung am Dienstag keinen Finanzierungsbeschluss für das von Nagl selbst vorgestellte Projekt für die Renovierung des Cafes Rosenhain fassen wird.
Wisiak: „Was in der Gemeinderatsitzung am Donnerstag noch verweigert worden war – die Einbeziehung der Bürgerinitiative und die Neufassung des Projektes – ist plötzlich möglich geworden. Jetzt kommt es darauf an, dass der Bürgermeister und die Freizeitbetriebe fixe Zusagen geben, die auch über den Wahltermin 25. November hinaus halten. Die aktuelle Entscheidung muss mehr sein als eine Verschnaufpause für Nagl.
Nach der für Leute mit kleinen Brieftaschen negativen Erfahrung mit dem Umbau des Grazer Schloßbergrestaurants ist es selbstverständlich, dass wir weiter wachsam bleiben werden. Es ist wichtig, dass es im Bezirk Geidorf weiter familienfreundliche Begegnungsstätten wie das Café Rosenhain gibt. Hochpreisige Design-Lokale haben wir in Graz genug.“

Seitens der KPÖ erinnert man daran, dass die ÖVP-Geidorf noch in der soeben erschienen Nummer ihrer Bezirkszeitung die Propagandatrommel für das Projekt Rosenhain rührt, das heute von VP-Chef Nagl zumindestens vorläufig zurückgezogen worden ist.

25. September 2012