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Schulpsychologen

Gemeinderat Fabisch fordert fixe wöchentliche Sprechstunden

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KPÖ-Gemeinderat Mag. Andreas Fabisch spricht sich für eine Personalaufstockung und die gesicherte Finanzierung durch den Bund aus.

Vor wenigen Tagen schlug die Weltgesundheitsorganisation WHO Alarm: Ein Viertel aller Kinder und Jugendlichen leidet an psychischen Belastungen, rund fünf Prozent aller Kinder brauchen dringend Hilfe von Psychotherapeuten. Vor allem an Schulen zeigt sich die Brisanz der Problematik: Mobbingfälle nehmen zu, viele Kinder zeigen aggressive oder depressive Auffälligkeiten, viele SchülerInnen leiden unter massivem Schulstress.

Doch in der Versorgung gibt es gravierende Lücken. Auch der Landesverband der Psychotherapeuten kritisierte die „praktisch nicht vorhandene Versorgung" sowie insbesondere die langen Wartezeiten für sozial Schwache.

Mag. Andreas Fabisch, Bildungssprecher der KPÖ, wiederholt daher mit Nachdruck eine seit langem bestehende Forderung der KPÖ:

„So, wie die Präsenz von Schulärzten eine Selbstverständlichkeit ist, soll auch die fixe Einrichtung von wöchentlichen Sprechstunden von Schulpsychologen an ALLEN steirischen Schulen endlich Realität werden", betont Fabisch. SchulpsychologInnen stellen ein niederschwelliges Angebot für Betroffene dar. Sie bieten psychologische Hilfe in Krisensituationen und können zur Bereinigung von Konflikten beitragen, noch bevor es zur Eskalation von Gewalt oder Verzweiflungstaten kommt. Auch bei Lernproblemen kann eine schulpsychologische Beratung hilfreich sein.

„Um an allen Schulstandorten zumindest einmal die Woche ein derartiges Angebot erstellen zu können, muss es zu einer deutlichen Personalaufstockung in diesem Bereich kommen. Die Finanzierung müsste durch den Bund erfolgen ", so Fabisch.

 

Rückfragehinweis: Gemeinderat Mag. Andreas Fabisch: Tel. 0699 12 77 96 10

7. Februar 2011