Schwächere unterstützen, gutes Zusammenleben aktiv fördern

Bürgermeisterin Elke Kahr: Wichtige Projekte gesichert

Wichtige Beschlüsse, deren Inhalte in die Ressortzuständigkeit von Bürgermeisterin Elke Kahr fallen, gefasst - darunter Stadtteil- und Nachbarschaftszentrum und die Hilfe bei chronischen psychischen Erkrankungen - wurden am 17. November im Stadtsenat getroffen.
 

Wohnplattform Steiermark

Die Wohnplattform Steiermark stellt seit dem Jahr 1986 Personen, die eine Wohnung und Betreuung benötigen, in Graz ca. 35 bis 40 Kleinwohnungen (Schwankungen aufgrund Änderungen des Wohnungsbestandes wegen auslaufender Hauptmietverträge) zur Verfügung. Die Förderung erfolgt durch das Sozialamt der Stadt Graz, das Wohnungsamt und das Sozialressort des Landes Steiermark. Durch den Beschluss der Basisförderung ist das Angebot weiterhin gesichert.
 

Stadtteilarbeit

Gesichert ist auch die Stadtteilarbeit. Damit kann in Gebieten, in denen Menschen mit wenigen persönlichen Ressourcen leben, geholfen werden, soziale Kontakte zu knüpfen, sie organisiert Nachhilfe oder Beratungen, hilft bei der Vermeidung von Konflikten, veranstaltet Feste und vieles mehr. Die Umsetzung und Organisation erfolgt durch verschiedene Träger und umfasst Projekte wie das Nachbarschaftsservice, Hallo Nachbar, die mobile Stadteilarbeit sowie Stadtteilzentren und Nachbarschaftszentren (z.B. Triester, Jakomini, am Grünanger).
 

Hilfe bei chronischen psychischen Erkrankungen

Auch die weitere Basisfinanzierung für die Mobile Sozialpsychiatrische Betreuung wurde vom Stadtsenat beschlossen. Damit soll Bürgerinnen und Bürgern, die am Rande der Gesellschaft stehen, Unterstützung angeboten werden. Der Verein Steirische Wohnplattform hat sich der ehrenvollen Aufgabe verschrieben, Menschen mit schweren, chronischen psychischen Erkrankungen in ihrem eigenen Wohnumfeld zu betreuen. Die Förderungen erfolgen seit vielen Jahren durch das Land Steiermark und durch das Amt für Wohnungsangelegenheiten.

Bürgermeisterin Elke Kahr: „In Graz arbeiten viele Initiativen und Einrichtungen seit Jahren im Dienst eines guten Zusammenlebens und einer funktionierenden Gesellschaft. Deren Leistungen werden oft übersehen, aber die Angebote zählen zu den Pflichtaufgaben einer Stadt, die die Schwächeren unterstützen und nicht alleine lassen und ein gutes Zusammenleben aktiv fördern will.“

 

18. Februar 2022