Archivierte Artikel: Die enthaltenen Informationen sind möglicherweise veraltet.

Schwarzblaue Bundesregierung gegen leistbares Wohnen

Elke Kahr: "ÖVP und FPÖ vertreten statt Interessen der Bevölkerung die der Investoren und Banken."

22496207_533949923619091_2674907783637195374_o.png

700 Millionen Euro zu einem ausgesprochen günstigen Zinssatz zur Schaffung leistbarer Wohnungen hätte es von der EU gegeben. Die dafür notwendige Wohnbauinvestitionsbank (WBIB) wurde von der rotschwarzen Vorgängerregierung bereits gegründet. Rund 30.000 leistbare Wohnungen könnten mit dem Geld errichtet werden. Schwarzblau ist dies offenbar ein Dorn im Auge, denn Finanzministerminister Löger erteilt nun der dafür notwendigen Haftungsübernahme des Bundes eine Absage.

„Die Kosten für das Wohnen steigen in einem Ausmaß, das immer mehr Menschen in die Armutsfalle treibt. Das Angebot der Europäischen Investitionsbank hätte den Bund keinen Cent gekostet. Trotzdem hört man auf Investoren und Banken, die um ihre Gewinnmargen fürchten. Schwarzblau nimmt dafür bewusst höhere Mieten in Kauf“, fasst Stadträtin Elke Kahr die Vorgehensweise von ÖVP und FPÖ zusammen.

 

23. März 2018