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Sport in Graz: Kleinvereine am Zahnfleisch!

Gemeinderat Andreas Fabisch fordert dauerhafte Entlastungen

Andreas Fabisch

Gemeinderat Mag. Andreas Fabisch: "Es wäre vorstellbar, dass die Stadt Graz Teile der Betriebskosten, z. B. Gebühren für Wasser, Müll etc. direkt übernimmt."

Der jährliche Existenzkampf für viele kleine Grazer Vereine wirkt oft demotivierend für ihre Sportlerinnen, Sportler und Funktionäre. Planungen für jeweilige und erst recht für kommende Saisonen erweisen sich meist als schwierig, ohne zahlreiche ehrenamtliche Tätigkeiten wären Betrieb und kontinuierliche Arbeit ohnehin nicht vorstellbar.

 

"Gerade die Kleinvereine, die hervorragende Basisarbeit im Jugendbereich leisten (wovon dann die großen, finanzkräftigen Klubs profitieren), leben gleichsam von der Hand in den Mund. Um nicht nur von mitunter unsicheren Fördergeldern abhängig zu sein, wäre eine gesicherte, dauerhafte Entlastung der kleinen Vereine ein deutliches Zeichen der Wertschätzung durch die Stadt Graz“, so Gemeinderat Mag. Andreas Fabisch.

 

Möglichkeiten hierzu gäbe es durchaus, wie Fabisch feststellt: „So möge geprüft werden, ob in diesen Fällen nicht die Grundsteuer erlassen werden könnte. Auch wäre vorstellbar, dass die Stadt Graz Teile der Betriebskosten, wie z. B. die Gebühren für Wasser, Müll etc. direkt übernimmt“, schlägt der KPÖ-Gemeinderat vor. Fabisch wird in der Gemeinderatssitzung am kommenden Donnerstag einen Antrag zum Thema einbringen.

Rückfragehinweis: Gemeinderat Mag. Andreas Fabisch 0699 12779610

 

 

17. September 2012