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Stadt soll Kirchnerkaserne erwerben

Nach Regierungsbeschluss erneuert Elke Kahr Forderung des Grazer Gemeinderates

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Jetzt ist es fix: Das Bundesheer trennt sich von der Kirchnerkaserne in Graz. Damit wird der Vorschlag der Grazer KPÖ aktuell, dass die Stadt Graz dieses Areal  erwerben soll, um dort Projekte zu verwirklichen, die im Interesse einer sozialen und ökologischen Stadtentwicklung liegen.

Der Grazer Gemeinderat hat auf Antrag der KPÖ bereits am 16. Oktober einen Beschluss gefasst,d er in diese Richtung geht.
KPÖ-Stadträtin Elke Kahr: "Wir als Stadt Graz dürfen die aktuelle Entwicklung nicht tatenlos hinnehmen. Wie bei der ehemaligen Hummelkaserne ist es auch hier notwendig, das Areal der Kirchnerkaserne im Interesse der Bevölkerung zu sichern. Die Kirchnerkaserne liegt in einem gut erschlossenen Gebiet und ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar.

Für die künftige Nutzung durch die Stadt könnten wir uns Grünraum, Angebote für Sport und Kultur, Gartenprojekte, Raumangebote für sozial - und arbeitsmarktpolitische Maßnahmen, Gemeindewohnungen und vieles mehr vorstellen. Die Nutzungen sollten auf jeden Fall gemeinsam mit der örtlichen Bevölkerung festgelegt werden."

Zur Erinnerung: Die Grazer KPÖ hatte 2007 mit der Unterschriftenaktion Gemeindewohnungen auf Kasernengrund den Ankauf der Hummelkaserne durch die Stadt Graz durchgesetzt. Dort entstehen derzeit mehr als 80 Gemeindewohnungen. Ein neues Pflegewohnheim der Stadt Graz wurde auf diesem Areal bereits eröffnet.

29. Dezember 2014