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Strom aus Hundekot

KPÖ-Thomüller: „Diese Form der Energiegewinnung in den USA und in Deutschland bereits umgesetzt“

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1) Weniger Restmüll,
2) eine neue Art, Strom zu gewinnen und letztlich auch
3) einen Anreiz für Hundehalterinnen und Hundehalter, den Kot ihrer lieben Vierbeiner wegzuräumen.
Das alles verspricht die Einführung eines Projektes, bei dem der Hundekot in speziellen Fermentern gesammelt und aus dem darin enthaltenen Methangas Energie gewonnen werden soll.

„In den USA und in Deutschland wird diese Methode bereits in diversen Hundeparks eingesetzt“, weiß Gemeinderätin Martina Thomüller. „Der auf diese Weise gewonnene Strom dient der Beleuchtung von Parkanlagen und Wegen.“

Thomüller weist darauf hin, dass die herkömmliche Hundekotverwertung teuer und, da alles in den Restmüll wandert, auch sehr belastend für die Umwelt ist. Mit der Umsetzung dieser Idee würde die Stadt also gleich mehrere positive Effekte erzielen. Deshalb wird die Gemeinderätin in der Gemeinderatssitzung am kommenden Donnerstag diese originelle Form der Energiegewinnung zum Thema machen.

7. November 2014