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Studierenden-Topticket: 17.000 Unterschriften dürfen nicht umsonst sein!

KPÖ-Krotzer kritisiert fehlendes Engagement von FP-Kurzmann

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Im Schuljahr 2013/2014 wurde in der Steiermark das „Topticket“ eingeführt, mit dem SchülerInnen und Lehrlinge für ein Jahr lang um 96 Euro alle öffentlichen Verkehrsmittel in der Steiermark benützen dürfen. Von der Regelung ausgenommen und damit benachteiligt waren die steirischen Studierenden.

Über 17.000 Menschen unterstützten in diesem Frühjahr daher mit ihrer Unterschrift die Forderung der Österreichischen HochschülerInnenschaft nach Ausweitung des „Toptickets“ auf Studierende. Auch der  Grazer Gemeinderat hat sich auf Antrag der KPÖ einstimmig für dieses Anliegen ausgesprochen.

In der Beantwortung einer Frage der KPÖ-Landtagsfraktion ließ FP-Verkehrslandesrat Kurzmann nun allerdings kein sonderliches Engagement erkennen, dass er sich für die Umsetzung dieser breit unterstützten Forderung stark machen würde. Von diesem wurde lediglich auf Einnahmenverluste hingewiesen, Ideen für die Möglichkeit einer Finanzierung blieben ausgespart. „Es ist zu befürchten, dass sich die Landesregierung aus SPÖ, ÖVP und FP mit dem vermeintlichen Kostenargument herauszureden versucht, während etwa bei der Wirtschaftsförderung oder bei Prestigeprojekten das Geld nach wie vor sehr locker sitzt“, warnt KPÖ-Gemeinderat Robert Krotzer davor, dass das Anliegen von über 17.000 Menschen schlichtweg ignoriert wird.

„Studierende haben in den letzten Jahren viele Verschlechterungen hinnehmen müssen“, erinnert Robert Krotzer an die Streichung der Familienbeihilfe ab 24, die Kürzung der Wohnbeihilfe, die Studiengebühren und die ständig steigenden Lebenskosten – nicht zuletzt beim öffentlichen Verkehr. „Darum ist die Ausweitung des ‚Toptickets‘ auf Studierende eine wichtige und notwendige finanzielle Erleichterung der meist schmalen studentischen Budgets.“

Robert Krotzer versichert zugleich, dass sich die KPÖ weiterhin auf allen Ebenen für das Studierenden-Topticket einsetzen werde und richtet sich direkt an die Betroffenen: „Für die Umsetzung wird es weiterhin Druck auf die Entscheidungsträger in Land und Bund brauchen. Ein heißer Protest-Herbst wird hoffentlich zu einem Umdenken und einem Erfolg der Bewegung führen.“

3. Juli 2014