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Teuerungsspirale stoppen! - Kundgebung der KPÖ in der Grazer Herrengasse

Parteder: „Löhne und Pensionen hinken hinter Teuerungen nach.“

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Franz Stephan Parteder, steirischer KPÖ-Vorsitzender, in seinem Redebeitrag: „Pensionisten, Alleinerzieherinnen und Menschen mit geringen Einkommen sind besonders betroffen. Milch, Brot, Gemüse und Fleisch sind empfindlich teurer geworden, ebenso die Betriebskosten. Löhne und Pensionen hinken nach. Gleichzeitig jonglieren Großkonzerne mit Milliarden. Viele wissen aber nicht mehr, wie sie Miete und Lebensmittel finanzieren sollen. Großkonzerne und Profifußballklubs erhalten öffentliche Subventionen in Millionenhöhe, die Durchschnittsbürger werden von der Regierung aber verhöhnt.“

 

Die KPÖ fordert Interessensvertretungen wie ÖGB und Pensionistenverbände auf, endlich aktiv zu werden und mit Demonstrationen ihren Forderungen nach einem Teuerungsausgleich sowie Gehalts- und Pensionserhöhungen Nachdruck zu verleihen. Die KPÖ hat auch Vorschläge gemacht, was gegen die Teuerungen getan werden kann:


  • Stopp für Gebührenerhöhungen in Gemeinden, Land und Bund.
  • Abschaffung der Mehrwertssteuer auf Mieten, Betriebskosten und Medikamente.
  • Wiedereinführung amtlicher Höchstpreise bei Grundnahrungsmitteln und Energie.
  • Inflationsausgleich beim Arbeitslosengeld und der Sozialhilfe, Abschaffung der Rückzahlungspflicht bei der Sozialhilfe.
  • Verbot der Verwendung von Nahrungsmitteln zur Herstellung von „Bio“-Treibstoff.

30. Mai 2009