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Unser Graz braucht ein soziales Gesicht!

Elke Kahr antwortet auf Anwürfe von Nagl und Eustacchio

Die KPÖ wünscht allen Grazerinnen und Grazern einen guten Rutsch und ein erfolgreiches Jahr 2018.
Im Jahr 2017 waren die Rahmenbedingungen nach der Bildung der schwarz/blauen Rathauskoalition nicht einfach. Die beiden KPÖ-StadträtInnen Elke Kahr und Robert Krotzer haben in den ihnen zugewiesenen Bereichen
Verkehr, Pflege und Gesundheit ihre Verantwortung wahrgenommen und bereits Initiativen im Interesse der Mehrheit der Bevölkerung gesetzt.
Elke Kahr: „Dabei haben uns der Erfolg bei der Gemeinderatswahl am 5. Februar und auch die Unterstützung aus der Bevölkerung die Kraft gegeben, auch manchen Querschüssen standzuhalten. Wichtig ist für uns nach wie vor das Prinzip der offenen Rathausbüros. Es ist selbstverständlich, dass die Menschen weiter zu uns kommen können und dass sie eine unbürokratische Beratung und Hilfe erhalten.“
Als großen Erfolg wertet es die Grazer KPÖ, dass eine Volksbefragung über die Zukunft von Alt-Grottenhof durchgesetzt werden konnte.
Das alles beweist, dass es möglich ist, ein Gegengewicht zur jetzigen Rathauskoalition aufzubauen, die sich vor allem durch Postenschacher, Gebührenerhöhungen und die Rücknahme von Sozialleistungen auszeichnet.

Kein gutes Licht

Elke Kahr: „Die Kronenzeitung gibt in ihrer heutigen Ausgabe einige Anwürfe der Spitzenleute von Schwarz/blau gegen die Grazer KPÖ und gegen meine Person wieder. Wenn Nagl und Eustacchio nichts anderes einfällt, als die Hilfe für Menschen zu kritisieren, denen es nicht gut geht, dann ist das ein politisches Armutszeugnis, das gerade in der Weihnachtszeit kein gutes Licht auf beide wirft.
Die Grazer KPÖ ist mit ihren Verantwortungsbereichen breit aufgestellt und ist für alle Grazerinnen und Grazer da. Wir grenzen niemanden aus, weil er zu arm oder weil er zu reich wäre. Wir werden es uns aber nicht nehmen lassen, dort wo die Gefahr besteht, dass unsere Stadt ihr soziales Gesicht verliert, unsere Stimme zu erheben.
Ich weise nur darauf hin, dass in der Stadtregierung ein Mindestmaß an Sachlichkeit notwendig ist, um positive Entwicklungen in allen Bereichen sicherzustellen.“

30. Dezember 2017