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Wahlempfehlung für den KSV

von Franz Stephan Parteder (steirischer KPÖ-Vorsitzender)

Katzen würden Whiskas kaufen, Studierende sollten aber
bei den ÖH-Wahlen den KSV wählen, (den echten).

Der KSV ist kein Katzenfutter, sondern der Kommunistische
StudentInnenverband – und ich bin auch kein Werbefritze, sondern der
steirische KPÖ-Vorsitzende.
Aha – werden Sie sagen: alles klar.
Das ist eine Gefälligkeitseinschaltung. Die ultralinken Wahl-
Strategen des KSV wollen die Sympathiewerte für die KPÖ in Graz dazu nützen, um auch bei der ÖH-Wahl zu punkten.
So einfach ist die Sache aber nicht.
Der KSV macht seit einigen Jahren eine kluge und konsequente Interessenpolitik an den Grazer Unis, die in vielen Punkten Ähnlichkeiten mit unserem Herangehen an wichtige politische
Fragen hat.
Er versucht, eine nützliche Organisation für die Mehrheit der Studierenden zu sein. Das merkt man bei der Studienberatung, an den
Instituten und auch in den Gremien der ÖH.
In Graz hat der KSV sehr viel dazu beigetragen, dass zu Jahresbeginn die Proteste gegen Studiengebühren und Große Koalition nicht zu überhören waren.

Es geht darüber hinaus um die Herausbildung gemeinsamer Forderungen und Ziele von Studierenden und arbeitenden Menschen. Der KSV verbindet nämlich die konsequente Vertretung der Interessen der Mehrheit der Studierenden mit einer marxistischen Grundhaltung.
Es ist wichtig, wenn es eine große Anzahl von auf den Unis tätigen Menschen gibt, die den Marxismus als Kompass für ihre Arbeit betrachten.
Gesellschaftliche Praxis und theoretische Arbeit gehören zusammen. Deshalb wird der Marxismus auch als eingreifendes Denken bezeichnet.
Beide Faktoren – die Interessensvertretung und die marxistische Orientierung – führen zur engen Zusammenarbeit zwischen kommunistischer Partei in der Steiermark und dem KSV.
Deshalb kann ich guten Gewissens sagen:
KSV gehört gewählt.

Franz Stephan Parteder Vorsitzender der steirischen KPÖ.

21. Mai 2007