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Weg mit dem Dreck!

KPÖ-Heinrichs fordert Maßnahmenpaket

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Die Verschmutzung unserer Stadt mit Abfällen aller Art und das achtlose Wegwerfen von Zigarettenstummeln im öffentlichen Raum und an Haltestellen sind immer wieder Thema in unserer Stadt. KPÖ-Gemeinderätin Elke Heinrichs bemüht sich bereits seit einigen Jahren darum, Lösungsansätze aufzuzeigen. Mehrere Initiativen mit Lösungsvorschlägen, die sie seit 2014 im Gemeinderat eingebracht hat, fanden jedoch bislang wenig Beachtung. „Mein letzter Antrag vom 22. Jänner vorigen Jahres wurde leider nicht einmal beantwortet“, ärgert sich Heinrichs.

Vor allem die in den einzelnen Stadtteilen sehr unterschiedlich ausgeprägte Sauberkeit sieht die Gemeinderätin kritisch. „Aus meinen Gesprächen mit Bediensteten der Ordnungswache weiß ich, dass so gut wie ausschließlich in den Zentren (!) patrouilliert und abgemahnt wird. Auch die Reinigungsarbeiten konzentrieren sich verstärkt auf dieses Gebiet. Die Stadt Graz umfasst aber nun einmal nicht lediglich das Gebiet des unmittelbaren Stadtzentrums!“, betont sie. Unter Hinweis darauf, dass ja nicht nur die Bewohnerinnen und Bewohner der Innenstadt regelmäßig ihre Abgaben zur Reinhaltung entrichten, drängt sie auf eine Routenoptimierung, sowohl bei den Reinigungsarbeiten der Holding als auch bei den Ordnungswache-Patrouillen.

„Eine App für Smartphones und eine 24-Stunden-Hotline der Holding Services können regelmäßige Kontrollen und Reinigungsarbeiten im gesamten Stadtgebiet nicht ersetzen“, so Heinrichs.

Um der komplexen Verschmutzungsproblematik in unserer Stadt Herr zu werden, hält die Gemeinderätin daher nur ein gezieltes Maßnahmenpaket für geeignet. In der Gemeinderatssitzung nächster Woche wird die KPÖ-Gemeinderätin ihre Vorschläge noch einmal aufs Tapet bringen.

6. April 2016