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Wieder 15 neu sanierte Wohnungen

Stadträtin Kahr bei Wohnungsübergabe in der Triestersiedlung

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Die Wohnqualtiät in der Triestersiedlung steigt weiter. Eben wurden zwei Wohnhäuser um 1,2 Millionen Euro renoviert. Bis Ende 2007 ist ein ganzer Block in der Triestersiedlung auf Vordermann gebracht.

Die nächste Etappe im Rahmen der Sanierungsoffensieve in der Triestersiedlung ist geschafft. Nach einer Bauzeit von knapp vier Monaten wurden mit Förderungsmitteln des Landes Steiermark die städtischen Wohnhäuser Vinzenz-Muchitschstraße 23 und Weißenhofgasse 12 umfassend saniert. 15 Wohnungen mit einer Gesamtnutzfläche von 893m² konnten mit Fernwärmeanschlüssen sowie zeitgemäßen Nasszellen ausgestattet werden. Darüber hinaus gibt es in beiden Wohnhäusern nun Personenaufzüge. Die Baukosten lagen bei 1,2 Millionen Euro, "Wobei wir die Wohnbauförderung nicht einmal ganz ausschöpfen mussten", freut sich der zuständige Architekt Oswin Stoissier.

Im Rahmen einer kleinen Feier übergab Stadträtin Elke Kahr am 6. Dezember offiziell die neuen Wohnungen an die neuen MieterInnen. Anwesend waren außerdem Landesrat Johann Seitinger, Gemeinderätin Gerda Gesek, Bezirksvorsteher Stv.in Inge Arzon, Hofrat Dr. Siegfried Kristan von der Rechtsabteilung 15 der Steiermärkischen Landesregierung, VertreterInnen des städtischen Wohnungsamtes sowie der planenden und ausführenden Firmen.

"Mit Hilfe der Steiermärkischen Wohnbauförderung sind wir unserem Ziel, auch für Menschen mit kleineren Einkommen zeitgemäßen und leistbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen, wieder einen großen Schritt näher gekommen", freut sich Elke Kahr über die Sanierung - die erste seit dem Bau der Anlage zwischen 1922 und 1926. Seither wurden die städtischen Wohnhäuser im so genannten Muchtischblock ihrem Schicksal überlassen. Entsprechend desolat war der Zustand der Wohnungen, die zum Großteil nicht einmal Bäder hatten. Erst auf Initiative des früheren KP-Stadtrates Ernest Kaltenegger wurde mit dem Sanieren der Triestersiedlung begonnen. Stadträtin Elke Kahr führt diese Sanierungen erfolgreich fort und konnte nun weitere 15 Wohnungen an die neuen MieterInnen übergeben. Anstatt der WCs am Gang und einem einzigen Waschbecken in winzigen Garconnieren dürfen sich die Mieter nun über moderne und hübsche Wohneinheiten zwischen 40 m² und 70 m² freuen.

Diese Aufwertung der Triestersiedlung lag auch Johann Seitinger am Herzen. "Die Steiermärkische Wohnbauförderung hat drei Aspekte: Einen Sozialen, weil wir leistbaren Wohnraum mit guter Qualität für Menschen mit weniger Einkommen bieten. Einen ökologischen, weil die Bauart Betriebskosten spart und die Umweltbelastung senkt. Und einen wirtschaftlichen, weil wir damit Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft sichern", so der zuständige Landesrat.

Bis Ende 2007 sollen die letzten vier Wohnhäuser in diesem Wohnblock saniert werden, sagt Archtekt Stoissier. Die Häuser werden bis auf die tragenden Wände entkernt und dann die Rohbauten in zeitgemäßer Form vollendet. Nasszellen für jede Wohnung und umweltfreundliche Heizanlagen sind selbstverständlich, Lifte sorgen für mehr Komfort. "Alle Wohnungen gehören damit zur Kategorie A", erklärt Stadträtin Elke Kahr. "Ich freue mich schon so", sagt eine Mieterin einer noch alten Wohnung, die im Frühjahr in eine neue siedeln wird. Wunder ist das keines.

30. Mai 2009