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Wohnbaudarlehen-Verkauf: Steirische Fehler nicht in Salzburg wiederholen!

Stadträtin Elke Kahr unterstützt Volksbefragung zu Wohnbaudarlehen-Verkauf in Salzburg

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Freude über die neue Wohnung - fehlen Wohnbaufördermittel, gibt es immer weniger leistbaren Wohnraum.

„In Salzburg wendet sich die SPÖ-FPÖ-Opposition gegen den von der Regierung geplanten Verkauf von Wohnbaufördermitteln an Banken und private Finanzinvestoren. Die angestrebte Volksbefragung ist unbedingt zu unterstützen!“, betont die Grazer Wohnungsstadträtin Elke Kahr. Sie warnt davor, dass aufgrund der ausbleibenden Rückflüsse aus den Wohnbauförderungen das Geld für weitere dringend benötigte Wohnbaugelder in Zukunft fehlen würde.

„In der Steiermark ist der Zug längst abgefahren: Hier war es ausgerechnet die SPÖ, die 2007 die Verscherbelung der Mittel aus den Wohnbaufördertöpfen zum Stopfen von Budgetlöchern initiiert hat“, erinnert Kahr.

Damals hatte die KPÖ vom Verkauf von Wohnbaudarlehen des Landes an Banken und dem drohenden Rückgang der Wohnbautätigkeit sowie einem Preisschub bei Wohnungen gewarnt.

"Natürlich wird auch künftig nicht weniger gebaut und es werden auch ausreichend Mittel für die Wohnbauförderung bereitgestellt – aus dem Budget!", hatte Landesrat Flecker damals beschwichtigt.

Nichts kann die Realität besser abbilden, als Fakten: Bis zu 2740 neue Wohnungen wurden in der Steiermark in den 1990ern noch jährlich aus Mitteln der steirischen Wohnbauförderung errichtet. 2006 waren es immerhin noch 1.865. 2012 waren es nur noch 437 Wohnungen, die aus diesen Mitteln gebaut werden konnten.

5. Mai 2014