Wohnbauförderung: Hohe Mietensprünge abgefedert!

Steirische Landesregierung reagiert auf Warnungen der KPÖ

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Bereits im Vorjahr waren Mieterinnen und Mieter einer Grazer Wohnhausanlage mit Mieterhöhungen von bis zu 60% konfrontiert. Stadträtin Elke Kahr konnte gemeinsam mit der BUWOG eine Lösung finden, diese extremen Mieterhöhungen abzufedern.

Grund für diese Mietensprünge ist ein vom damaligen FPÖ-Landesrat Michael Schmid eingeführtes Wohnbauförderungsmodell, wonach am Ende der Förderungslaufzeit die gewährten Annuitätenzuschüsse zurückgezahlt werden müssen.

Bis 2040 werden jährlich ca. 2000 weitere steirischen Wohnungen mit monatlichen Mieterhöhungen zwischen 2 und 5 Euro pro m² betroffen sein. „Wir warnen bereits seit Jahren davor, dass sich deswegen viele Menschen ihre Wohnungen nicht mehr leisten können und verlieren werden“, erinnert Stadträtin Elke Kahr. Erst letzten Monat berichtete die Kleine Zeitung darüber. „Umso mehr sind wir erleichtert darüber, dass die Steiermärkische Landesregierung endlich reagiert hat.“

 

Durch Streckung des Rückzahlungszeitraumes sollen die Mietensprünge zumindest in jenen Wohnungen abgefedert werden, die zwischen 1993 und 1996 mit Fördermitteln des Landes errichtet wurden.

9. Juli 2018