So macht „Wohnunterstützung neu“ das Wohnen teurer

Bürgermeisterin Elke Kahr: Schon jetzt beziehen nur noch halb so viele Haushalte Wohnunterstützung wie vor 15 Jahren

Elke_Kahr_tinksi_05_quer.jpg
„Damit trägt die blau-schwarze Landesregierung dazu bei, das Leben noch teurer zu machent“, so Bürgermeisterin Elke Kahr.
Foto: © echtgraz, tinksi

Die Neuregelung der Wohnunterstützung (früher Wohnbeihilfe genannt) führt für viele Steirerinnen und Steirer zu einer weiteren Belastung durch hohe Wohnkosten. Während der Höchstbetrag unverändert bleibt, verlieren noch mehr Menschen die Möglichkeit, die Unterstützung zu beziehen. Studierende können keine Wohnunterstützung mehr beziehen.

Bezogen im Jahr 2009 noch 34.616 steirische Haushalte Wohnunterstützung, waren es im Februar 2026 nur noch 16.062 – weniger als die Hälfte. Die Anzahl der Bezieher wird dadurch weiter sinken – mehr leistbarer Wohnraum steht aber nicht zur Verfügung. Sinnvoller wäre es folglich, von Seiten des Landes stärker in den öffentlichen Wohnbau zu investieren. Stattdessen konterkarieren die Neuerungen alle Bemühungen der Stadt Graz, möglichst viel leistbaren Wohnraum verfügbar zu machen.


KPÖ warnt vor Folgen

Bürgermeisterin Elke Kahr warnt vor den Folgen einer weiteren Verschärfung bei der Wohnbeihilfe. Während die Eingriffe kaum als ernst gemeinte Maßnahmen zur Förderung von Integration verstanden werden können, erschweren sie für Tausende den Zugang zum Wohnungsmarkt und erhöhen die Abhängigkeit von anderen Sozialleistungen. Ein ähnliches Muster liegt auch der Neugestaltung der Sozialunterstützung zugrunde.

„Die Kriterien für die Wohnunterstützung wurden über die Jahre immer weiter verschärft. Derzeit beziehen nur halb so viele Haushalte Wohnunterstützung wie vor 15 Jahren, obwohl die Wohnkosten in diesem Zeitraum viel stärker gestiegen sind als die Einkommen. Damit trägt die blau-schwarze Landesregierung dazu bei, das Wohnen für viele noch teurer zu machen. Schon jetzt müssen viel zu viele den Großteil ihres Einkommens für Miete, Heizung und Strom ausgeben, die Folgen davon spürt die gesamte Wirtschaft“, so Kahr.

 

 

JETZT MITMACHEN BEI DER KPÖ!

Ohne-Sie-sind-wir-einer-zu-wenig.jpg

Helfen Sie mit! Kämpfen wir gemeinsam für leistbares Wohnen, höhere Löhne und niedrigere Preise, für gute Pflege, soziale Gerechtigkeit und eine andere Welt!

Machen Sie mit in der KPÖ! Denn ohne Sie sind wir eine:r zu wenig!
www.kpoe-steiermark.at/mitmachen

Naherholung auf Umwegen? Busverbindung zum und vom Schöckl wird ausgedünnt

10-07-26 Der Ver­kehrs­ver­bund än­dert mit 12. Ju­li sei­ne Fahr­plä­ne für den Som­mer. Ei­ne kla­re Ver­sch­lech­te­rung bringt dies für die Bus­li­nie 250. Mit der Än­de­rung fällt näm­lich an Werk­ta­gen die di­rek­te Ver­bin­dung zum Sc­höckl­k­reuz kom­p­lett weg, au­ßer­dem wird die Rück­fahrt nach St.…

Landesrechnungshof bestaetigt: Blau-schwarzer Kuerzungskurs verfehlt sein Ziel

09-07-26 „Die Ana­ly­se des Lan­des­rech­nungs­hofs macht deut­lich, dass der Kür­zungs­kurs von FPÖ und ÖVP sein Ziel ver­fehlt. Trotz mas­si­ver Ein­schnit­te wächst der Schul­den­berg des Lan­des wei­ter. „Ge­spar­t“ wird al­so auf dem Rü­cken der Stei­rer:in­nen, oh­ne die fi­nan­zi­el­le Si­tua­ti­on des Lan­des nach­hal­tig…

Kultur in der Abwärtsspirale: Blau-Schwarz gefährdet steirische Kulturlandschaft

08-07-26 Erst­mals seit ih­rem Ein­zug in den Land­tag vor 21 Jah­ren hat die KPÖ dem Kul­tur­för­de­rungs­be­richt des Lan­des Stei­er­mark die Zu­stim­mung ver­wei­gert. Aus­schlag­ge­bend da­für ist die kul­tur­po­li­ti­sche Ent­wick­lung un­ter der blau-schwar­zen Lan­des­re­gie­rung, die sich im ak­tu­el­len Be­richt deut­lich wi­der­spie­gelt.

Veröffentlicht: 27. März 2026